Das Ehrenamt hilft mir, die richtigen Entscheidungen zu treffen und die „Bodenhaftung“ beizubehalten.

EHRENAMTLICH


Ehrenamtliches Engagement, gemeinsam etwas zu gestalten, ist mir sehr wichtig. Deswegen habe ich mich über die Jahre in vielfältiger Weise gesellschaftlich eingebracht.


In meiner Funktion als Betriebsratsvorsitzender habe ich mich, hauptsächlich ehrenamtlich, 15 Jahre lang intensiv mit betriebswirtschaftlichen Abläufen und Personalstrukturen vertraut gemacht, um Tarif- und Fusionsverhandlungen mit mehreren Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden mitführen zu können. Der Erhalt der Arbeitsplätze und der Kulturlandschaft in unserer Region standen dabei immer im Vordergrund.


Zusammen mit meinen Kammermusikkollegen gründete ich den „Lausitzer Kulturverein“ e. V. und organisierte eine Reihe von Schul- und Kinderkonzerten. Den größten Teil der Einnahmen der beiden von uns produzierten CDs spendeten wir an Kindereinrichtungen.


Als Vorstandsvorsitzender des Trägervereins der Musikschule „J. A. Hiller“ und als Beisitzer im Vorstand der Görlitzer Volkshochschule beteilige ich mich seit zehn Jahren an der Organisation und Gestaltung dieser wichtigen Bildungseinrichtungen in unserer Stadt.


Weiterhin bin ich ehrenamtlich in unterschiedlichen Vereinen und Organisationen aktiv: unter anderem im Kuratorium der Evangelischen Kulturstiftung Görlitz, im Beirat der Justizvollzugsanstalt Görlitz, im Stiftungsrat der Diakonie Sozialwerk Lausitz, beim Deutschen Roten Kreuz, im Feuerwehrverein, im Spendenparlament, im Förderverein des Augustum-Annen-Gymnasiums, im Aktionskreis für Görlitz e. V. und bei der Lebenshilfe e. V.


All diese Aktivitäten sind Teil meines Lebens hier in unserer schönen Stadt und helfen mir als Lokal- und Landespolitiker, die richtigen Entscheidungen zu treffen und die „Bodenhaftung“ beizubehalten.

Beim Altstadtfest helfe ich jedes Jahr für einen guten Zweck beim Bier-Ausschenken.

Frühjahrsputz im Stadthallengarten.

Aufräumarbeiten in Ostritz nach dem Hochwasser im Jahr 2010.

Workshop zum Thema „politische Bildung“ mit Jugendlichen aus Görlitz.

Die Perspektive zu wechseln ist immer wieder notwendig.

Mitmachen in den Görlitzer Behindertenwerkstätten.

Teilnahme an dem „Ostritzer Friedenslauf“.

ALS CHRIST


Als Kind bekam ich zu Hause in Bukarest eine, im heutigen Sinne, konservative und bildungsreiche Erziehung. Dabei spielte, trotz schwierigen politischen Umständen, die Vermittlung christlicher Werte immer eine besondere Rolle. Da ich nach meiner Mutter orthodox getauft bin, mein Vater aber griechisch-katholisch, meine Ehefrau und meine beiden Töchter römisch-katholisch und andere Familienmitglieder evangelisch sind, hat die Ökumene und die damit verbundene Toleranz schon immer eine wichtige Rolle in unserer Familie gespielt.


„Suchet der Stadt Bestes“ heißt es im Buch des Propheten Jeremia (Kapitel 29, Verse 5 - 7). Das ist eine über 2.500 Jahre alte und doch fortwährend gültige Aufforderung, als Christ gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und politisch aktiv zu sein. Der Prophet schreibt an das Volk Israel: „Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn. Denn wenn ihr‘s wohl geht, so geht’s auch euch wohl.“


Diese Aufforderung wird besonders anschaulich, wenn man die gesamte Bibelstelle betrachtet. Da ist vom Häuserbauen die Rede, vom Bewohnen und Bepflanzen der Gärten und Essen ihrer Früchte. Vom Heiraten und Kindergebären. Und dann folgt der Blick vom Einzelnen, von seinem privaten Umfeld, auf die Gemeinschaft insgesamt: „Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn.“


Jeremia schreibt also nicht: Zieht euch zurück! Hofft, und wartet ab, ob bessere Zeiten kommen werden! Nein, Tatenlosigkeit und Weltflucht kommen nicht in Frage. Jeremia ruft vielmehr dazu auf: Setzt Euch ein! Strebt an, was euch möglich ist! Lebt. Baut. Liebt. Und handelt verantwortlich.


Das ist eine starke Botschaft. Gestaltend in Stadt und Land mitzuwirken, sich einzubringen, „die Ärmel hochzukrempeln“, für das Land und für die Leute, das Gemeinwohl mitzugestalten: Das ist ein Auftrag, den jede und jeder von uns ausführen kann. Mit seiner jeweiligen Begabung und Leidenschaft.


Glaube und Politik sind keine Gegensätze. Vielmehr ruft uns der christliche Glaube dazu auf, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen, politisch zu handeln. Wer sich als Christ politisch engagiert, der weiß: Ich soll mich einbringen. Nicht als Zwang, nicht weil Werke uns vor Gott gerecht machen. Sondern weil uns die Schöpfung anvertraut ist. Weil wir damit betraut worden sind, sie zu beackern, sie zu bebauen.

Zusammen mit Frau Kempgen habe ich Vieles in Görlitz bewegt.

Veranstaltung mit dem Bürgerrechtler Rainer Eppelmann in unserer wunderschönen Frauenkirche.

Seit Jahren beteilige ich mich an der Gestaltung der Weihnachtsandacht am Heiligabend im Görlitzer Bahnhof.

In Reichenbach bei einer Besichtigung des historischen Altars.

Mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich in einem beeindruckenden Kloster in der Republik Polen.

Festlicher Gottesdienst in der Peterskirche.

Spendenaktion für die Sanierung des Altarraumes in der Jakobuskathedrale.

„Für den gläubigen Menschen steht Gott
am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller seiner Überlegungen.“


Max Planck
Deutscher Physiker (1858 – 1947)

Der Lokalpolitische

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Der Landespolitische

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Der Familiäre

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Der Einheimische

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Der Musikalische

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