Aktuelles

08.02.18

Dresdner Forum für Internationale Politik


„Frieden muss von innen wachsen“ – aber wie? Das erste „Dresdner Forum für Internationale Politik“ fragt danach, wie ein gesellschaftliches Zusammenleben in Frieden und ohne Gewalt langfristig möglich wird. Das „Dresdner Forum für Internationale Politik“ bietet ab 2018 einmal jährlich eine hochrangige Plattform zur Auseinandersetzung mit aktuellen Herausforderungen internationaler Politik. Die Reihe soll dazu beitragen, das Wissen über aktuelle globale Prozesse zu fördern und Verständnis für unterschiedliche Sichtweisen zu schaffen. Ziel ist eine offene und lösungsorientierte Debatte über Handlungsoptionen von nationalen und regionalen Regierungen, Parlamentariern, zivilgesellschaftlichen und wirtschaftlichen Akteuren für eine friedliche und nachhaltige Entwicklung weltweit.

Kretschmer für enge Kooperation auf internationaler Ebene

Premiere von „Dresdner Forum für internationale Politik“ – UN-Diplomat als Hauptredner - Ministerpräsident eröffnet am Abend Forum in Frauenkirche

Ministerpräsident Michael Kretschmer hat die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit auf internationaler Ebene betont und dazu aufgerufen, die Internationalisierung aktiv mitzugestalten.

„Wir haben in den vergangenen Jahren gesehen, dass sich internationale Entwicklungen auch konkret auf Sachsen auswirken. Deshalb ist es richtig, dass Deutschland stark in der Entwicklungshilfe engagiert ist und dass wir uns um gute Lebensbedingungen zum Beispiel im Nahen Osten und in Afrika kümmern“, sagte Kretschmer am Donnerstag anlässlich des ersten Dresdner Forums für Internationale Politik.

Dabei es gehe um konkrete Beiträge, die für uns auch machbar seien. Er verwies in dem Zusammenhang darauf, dass sich auch der Freistaat Sachsen seit einiger Zeit intensiv in der Entwicklungspolitik engagiert. Als Beispiele nannte er die Förderung der Schulbildung von syrischen Flüchtlingskindern im Libanon und ein Projekt in Marokko, bei dem es darum geht, die Katastrophenvorsorge zu stärken. Kretschmer: „Mit diesen Projekten und Initiativen geht es uns darum, Selbsthilfe vor Ort zu fördern.“

Das erstmals stattfindende „Dresdner Forum für internationale Politik“ dauert noch bis Freitag. Es soll künftig einmal jährlich eine Plattform für internationalen Austausch zu aktuellen globalen Herausforderungen sein. In diesem Jahr geht es insbesondere um aktuelle Probleme, die Demokratien heute weltweilt auf die Probe stellen.

Höhepunkt des zweitägigen Forums ist am heutigen Abend (19 Uhr, Dresdner Frauenkirche) eine öffentliche Veranstaltung mit dem Titel „Frieden muss von innen wachsen – aber wie?“. Erwartet wird als Hauptredner der erfahrene ägyptische Diplomat und stellvertretende Sondergesandte des UN-Generalsekretärs für Syrien, Ramzy Ezzeldin Ramzy. Ministerpräsident Kretschmer wird die Veranstaltung in der Frauenkirche eröffnen.

Veranstalter des neuen Formats sind der Freistaat Sachsen, die Stiftung Entwicklung und Frieden, die Stiftung Frauenkirche Dresden sowie die gemeinnützige Gesellschaft Engagement Global.

Hintergrund: 

Der Freistaat Sachsen unterstützt seit 2017 entwicklungspolitische Projekte und Initiativen. Im vergangenen und diesem Jahr stehen je 400.000 Euro für Entwicklungsprojekte im Ausland sowie für entwicklungspolitische Veranstaltungen und Bildungsmaßnahmen in Sachsen zur Verfügung.