© Nikolai Schmidt
Wissenschaft und Forschungseinrichtungen
Görlitz ist heute Forschungs- und Zukunftsstandort. Das war vor einigen Jahren noch eine Vision – jetzt ist es Realität.
Bilanz:
- CASUS als deutsch-polnisches Forschungsinstitut am Untermarkt und im Werk 1 – in der Lunitz wird es seinen dauerhaften Sitz bekommen
- der Senckenberg-Standort an der Bahnhofstraße als zweitgrößter Standort nach Frankfurt/Main steht kurz vor der Vollendung
- Siemens-Innovationscampus mit Forschung zur Wasserstofftechnologie (Fraunhofer)
- Deutsches Zentrum für Astrophysik (DZA) mit Büros im Postgebäude und Laboren auf dem Alstom-KNDS-Gelände
- Construction Future Lab in Klingewalde – Digitalisierung des Bauens der Zukunft
- Hochschule Zittau/Görlitz mit Lehramtsstudium in Kooperation mit der Universität Leipzig, neuem Pflege-Studiengang und geplanten weiteren Angeboten im Gesundheitsbereich
Ziele:
- Ausbau der Forschungsstandorte CASUS, CFLab, DZA, Senckenberg und Siemens-Campus
- Wiederbelebung des Bauingenieur-Studiums und weiterer praxisnaher Studiengänge
- enge Zusammenarbeit von Hochschule, Stadt, Wirtschaft und Schulen
- neue Flächen wie das Kahlbaum-Areal als Forschungs- und Innovationsquartier
Wachstum und Energie – Klimaneutralität 2030
Bereits 2019 haben wir uns auf den Weg gemacht. Folgende Kernprojekte sind entstanden:
Damit setzen wir um, was uns gemeinsam bewegt:
wirksame, wirtschaftlich umsetzbare Maßnahmen für Biodiversität und Klimaschutz, damit Görlitz attraktiv für die nächsten Generationen und zukunftsfähig bleibt.
klimaneutrale Fernwärmeversorgung „United Heat“
- Investitionsvolumen rund 200 Mio. Euro, davon ca. 130 Mio. Euro bereits zugesagt
- Einsparung von rund 50.000 Tonnen CO₂ pro Jahr
- Modernisierung des Netzes in Görlitz und Zgorzelec
- Bereitschaft der Partner Veolia/E.ON, Baustart im Frühjahr
Projekt „CrossWATER“
- gemeinsam mit Zgorzelec, TU Dresden und Universität Katowice
- grenzüberschreitendes Grundwassermanagement
- klimaresiliente Wasserversorgung für die Europastadt
Leitfaden Klimaneutralität
als Richtschnur für Verwaltung und städtische Unternehmen
LED-Straßenbeleuchtung
schrittweiser Umstieg auf energieeffiziente LED-Straßenbeleuchtung
Wärmeplanung
städtische Wärmeplanung und öffentliche Veranstaltungen zu Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeitsstrategie und Unterzeichnung der „Agenda 2030“
mit den 17 Nachhaltigkeitszielen als Grundlage
Projekt „TRUST“
mit dem Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung – Görlitz als Pilotvorhaben „Auf dem Weg zu klimaneutralen Städten“
Nachhaltigkeits-Checks
Einführung eines Nachhaltigkeits-Checks für Vorlagen: Checkliste „Stadtentwicklungscheck“
zukunft-goerlitz.de
Bürgerbeteiligung zu Zukunftsthemen über die Plattform EGZ – zukunft-goerlitz.de
Wirtschaft und Handwerk
Görlitz braucht starke Unternehmen, robustes Handwerk und gut bezahlte Arbeit. Nur so können wir Schulen, Kitas, Kultur, Sport und soziale Angebote dauerhaft finanzieren und Perspektiven für junge Menschen schaffen, damit sie in Görlitz bleiben oder zurückkehren.
Bilanz:
- Anstieg der Gewerbesteuereinnahmen um rund 16 %
- Reduzierung der Pro-Kopf-Verschuldung.
- Erweiterung/Neubau der Nahversorger REWE, Lidl, Aldi, Netto
- Entwicklung von Gewerbeflächen in Schlauroth, Klingewalde und Hagenwerder
- Sicherung und Unterstützung von Unternehmen wie Siemens Energy, Alstom/KNDS, Birkenstock
- Kauf des Schlachthof- und des KEMA-Geländes als strategische Entwicklungsflächen
Ziele:
- Flächenentwicklung für Gewerbe und Industrie:
› Schlachthofgelände
› Erweiterung Gewerbegebiet Schlauroth
› KEMA-Areal
› Industrieflächen in Hagenwerder (LEAG) mit Ostritz
- starke Unterstützung des Mittelstands und Handwerks
- Bürokratieabbau, schnelle Genehmigungen, digitale Verfahren
- gute Rahmenbedingungen für Existenzgründungen und Start-ups
- Görlitz als Stadt der Zukunftstechnologien
- Mittelstand und Handwerk als Rückgrat
- Forschung als Wirtschaftsmotor
- Tourismus als stabiler Wachstumsträger
- Verkehr als Standortfaktor
- Willkommen für Fachkräfte in Wirtschaft, Handwerk und Wissenschaft
Tourismus
Görlitz ist Filmstadt, Europastadt und Kulturstadt. Das soll man sehen – das soll man spüren.
Bilanz:
- Ausbau der Marke „Görliwood“ mit Filmbüro und Sächsischer Filmakademie
- Weiterentwicklung des Tierparks zum überregionalen Anziehungspunkt
- Beginn der Sanierung der Stadthalle als zukünftiges europäisches Kultur- und Kongresszentrum
- Aufwertung des Stadtparks, neuer inklusiver Spielplatz
- Umgestaltung von Plätzen wie Elisabethplatz, Brautwiesenplatz, Leipziger Platz
- touristische Entwicklung am Berzdorfer See:
› Schiffbarkeit
› Rettungsdienst und Rettungswache
› Baurecht an See-Standorten
› geplanter Ausbau von Nordoststrand und Promenade
› geplanter Wellenbrecher zur Sicherung der Strände
› dauerhaft gute Anbindung an den ÖPNV
Ziele:
- Stadthalle als Leuchtturm für Kultur, Tagungen und Mittel- und Osteuropakonferenz
- Berzdorfer See als Ganzjahresziel:
› Ferienhäuser
› Leistungszentrum für Küstenrudern
› Funktionsgebäude mit Gastronomie und Toiletten
› qualitativ gute Strandinfrastruktur
› Verbesserung der Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer - gute Lösung für die ganzjährige Nutzung des Naturschutzgebietes Landeskrone
- Innenstadt als starke Einkaufs- und Erlebnisstadt – mit dem sanierten Kaufhaus als Magnet
- Ausbau der Zusammenarbeit in der Oberlausitz und mit Zgorzelec
Verkehr
Gute Erreichbarkeit und sichere, nachhaltige Mobilität sind Voraussetzung für Wachstum.
Bilanz:
- Gesamtverkehrskonzept wird aktualisiert
- Blockhausbrücke saniert – Grundlage für Eisenbahn-Elektrifizierung
- Beginn der Sanierung der historischen Bahnsteighalle (Fertigstellung bis 2029, Investitionssumme 33,5 Mio. Euro)
- Europastadt-Ticket für den grenzüberschreitenden ÖPNV
- Erhalt der Straßenbahn als wichtiges Verkehrsmittel
- Projekt „ÖPNV-Modellstadt“: Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur und Anschaffung neuer barrierefreier Straßenbahnen
- Aufwertung des Oder-Neiße-Radwegs und neuer Fahrradrastplatz in Klingewalde
- zusätzliche Radwege, Abstellanlagen (u.a. am Bahnhof, mit DB)
- Geschwindigkeitsbegrenzungen und Sicherung in Ortsteilen (z.B. Schlauroth, Hagenwerder)
Ziele:
Ein modernes Verkehrskonzept mit Schwerpunkt auf nachhaltiger Mobilität.
Konkret:
- sichere Kreuzungen, Abstellanlagen und Radmitnahme im ÖPNV
- barrierefreie Haltestellen und neue Straßenbahnen
- Ausbau des Radwegenetzes zwischen den Stadtteilen und ins Umland; insbesondere der Verbindung Biesnitz-Berzdorfer See
- Verbesserung der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer; insbesondere am Berzdorfer See
- Weiterentwicklung des Flugplatzes
- weiteres Engagement für die bessere Anbindung an Dresden und Cottbus; Einbindung in den Bahn-Fernverkehr und durchgehende Elektrifizierung